Studie: Ein Hund erhöht die Lust am Lernen

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(mko) Die PISA-Studie (Programme for International Student Assessment) hat für
Deutschland in den entscheidenden leistungsrelevanten Kompetenzen ein deprimierendes Ergebnis gebracht. In allen überprüften Fächerkompetenzen liegt Deutschland unter dem internationalen Durchschnitt (Mathematik: 20. Platz; Naturwissenschaften 20. Platz; Leseleistungen: 21. Platz). Der Forschungskreis Heimtiere in der Gesellschaft in Bremen hat die Leistungskompetenzen bei Kindern anhand einer Studie (Link s. unten) aus einem anderen Blickwinkel durchgeführt. Die Fragestellung lautete: Gibt es schulische Pisa-relevante Leistungskompetenzen bei Kindern, die unter bestimmten Bedingungen durch ein Heimtier (Hund) entwickelt und gefördert werden können?

Dafür wurden 200 Mütter mit und ohne Hund in der Familie befragt. Das Fazit der Studie: Ein Hund erhöht die Lust am Lernen und an Leistung, er hilft mit, Teamfähigkeit ebenso zu entwickeln wie Kommunikationsfähigkeit. Er fördert Verantwortungsbewusstsein, Arbeitsdisziplin und Problemlösefähigkeit, vermittelt aber auch seelische Ausgeglichenheit und Wohlbefinden. Die Untersuchung zeigt eine Vielzahl von leistungsrelevanten Fähigkeiten und
Schulkompetenzen, die durch einen Hund gefördert und auch mitentwickelt werden können.

Eine Gegenüberstellung der Ergebnisse von Jungen aus Familien mit und solchen ohne Hund zeigt deutlich, dass es eine Reihe von Zusammenhängen zwischen dem Heimtierbesitz und der Entwicklung schulrelevanter sozialer Kompetenzen, schulischen Leistungen und der Lösung schulischer Probleme gibt. Entscheidend und differenzierend für den Einfluss eines Hundes auf PISArelevantes Leistungsverhalten ist allerdings, ob das Kind eine enge Beziehung zu einem Hund entwickelt hat oder nicht. Nur eine enge Beziehungsqualität entfaltet ein breites psychologisches Wirkungsspektrum und mögliches

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