Streichel-Zoo: Vorsicht Infektionsrisiko

(mko) Streichelzoos sind besonders beliebt, da kann man kleine Baby- Tiere – Enten, Küken, Ziegen – anfassen, oft auf den Arm nehmen und liebkosen. Zoobesucher die Tiere streicheln, setzen sich jedoch einem hohen Infektionsrisiko aus, wenn sie sich danach nicht die Hände waschen und mit ungewaschenen Händen etwas essen. Trotz vorhandener Hygiene-Einrichtungen in vielen Tierparks, werden diese aber oft nicht benutzt, aus Unwissenheit vor möglichen Infektionen. Die Jungtiere haben oft kleine Hautwunden oder auch Durchfall. Und die Bakterien, meist E-Koli oder Salmonellen, werden beim Streicheln und An-fassen leicht übertragen und landen dann auf Babytrinkflaschen, Schnullern, Butterbrotdosen oder anderen mitgebrachten Gegenstän-den. Besonders gefährdet sind Kinder unter fünf Jahren und ältere Menschen. Kanadische Forscher besuchten und kontrollierten 36 Streichelzoos und stellten dabei fest, dass nur die wenigsten Besucher – einer von fünf – Einrichtungen für das Händewaschen benut-zen oder auf die Hygiene-Hinweise achten.