Sport reduziert Kalzium und Vitamin D und ersetzt Hormone

(mk) Zweimal wöchentlich neunzig Minuten Sport treiben, dazu ausreichend Kalzium und Vitamin D, das reduziert die Entwicklung einer Osteoporose. Das rät Dr. Peter Donhauser von der Universität München. Denn die Muskelmasse steht in enger Beziehung zu der Festigkeit der Knochensubstanz, Muskeltraining ist daher besonders wichtig.
Über drei Jahre wurden 130 Frauen im Durchschnittsalter von 63 Jahren, mit einem erhöhten Osteopo-roserisiko beobachtet. Verordnet wurde ein spezielles Trainingspro-gramm, so ein Ganzkörper Aus-dauer- und Koordinationstraining, d. h. Gleichgewichtsübungen, leich-te Wassergymnastik sowie Kraft-übungen in der Halle und im Schwimmbad. Zum Vergleich er-hielt eine andere Gruppe in dieser Zeit Hormone sowie die bereits vorher verordnete Medikation (500 mg Kalzium, 500 Einheiten Vita-min D). Das Fazit der Studie: In-tensives Körpertraining ist genauso effektiv wie eine Hormonsubstitu-tion. Für Frauen mit einem erhöh-ten Brustkrebsrisiko und beginnen-dem Knochenschwund kann das Training die Einnahme von Hor-monen sogar ersetzen, so Donhau-ser.

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