Schulranzen müssen grell leuchten

Foto: Stiftung Warentest

(mko) Sie sind schön bunt und der ganze Stolz der Erstklässler: Schulranzen. Es gibt sie mit Rittern und Blumen, mit Herzchen und Delfinen, mit Rennautos und vielen anderen Verzierungen. Doch möglicherweise ist genau das ein Problem. Damit die Kinder auf ihrem Schulweg gut zu sehen sind, müssen ihre Ranzen grell leuchten – zu jeder Tageszeit und bei jedem Wetter. Nur normgerechte Modelle schaffen das. Modelle von Scout, McNeill, Spiegelburg, Step by Step oder Tatonka tun das nicht. Sie schneiden deshalb bei der Stiftung Warentest mit „Mangelhaft“ ab. Eltern wähnen sich auf der sicheren Seite, wenn sie ein buntes Modell mit reflektierenden Streifen kaufen. Reflexstreifen funktionieren jedoch nur, wenn sie angestrahlt werden. Sicher ist ein Ranzen erst, wenn er auch tagsüber bei Nieselregen und Sonnenschein grell leuchtet. Dafür sorgen die hellleuchtenden Signalflächen. Viele haben diese Signalflächen nicht und erhielten deshalb das Qualitätsurteil „Mangelhaft“. Darunter Modelle von Scout, Spiegelburg und McNeill. Denn „Sicherheit kommt vor Design“, so die Experten der Stiftung Warentest.
Der Ergobag scheitert nicht nur in der Sicherheitsprüfung: Er ist darüber hinaus bei starkem Regen nicht wasserdicht und wird innen nass. Auch ein Tatonka Modell macht bei starkem Regen schlapp und wird innen feucht.

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