Schüler trinken zu wenig – negativ für Sport, Kurzzeitgedächtnis und Lernleistung

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(mko) Schüler trinken zu wenig und das wirkt sich negativ auf die schulischen Leistungen aus. Ein Drittel aller Kinder kommt ohne Frühstück in die Schule und hat dadurch bereits ein Flüssigkeitsdefizit von einem Liter. Sportler hätten hier, so der Ernährungswissenschaftler Uwe Schröder vom Institut für Sporternährung in Bad Nauheim, keine Chance mehr. Denn allein dieses Flüssigkeitsdefizit bewirkt bei den Schülern schon eine Beeinträchtigung im mentalen Bereich, wie eine Studie jetzt ergeben hat. Das Kurzzeitgedächtnis und die Informationsspeicherung beim Lernen sind davon betroffen. Schulen sollten daher ein entsprechendes Trink-Angebot bereitstellen. Es genügt nicht, wenn zu dem Pausenbrot nur ein 150-ml-Trinkpäckchen für einen Sechsstundentag getrunken wird, vielmehr ist die gleichmäßige Verteilung der Trinkmenge wichtig. So etwa Angebote von Mineralwasser, fettarmer Milch- und Molkegetränken, Saftschorlen, Kräutern- oder Früchtetees. Zwei Stunden vor dem Sport sollten Schüler 500ml trinken und 15 bis 30 Minuten vorher noch einmal 300 bis 500 ml.