Schilddrüsen-OP: Neues Verfahren ohne entstellenden Halsschnitt

(mko) In Deutschland werden im Schnitt 100.000 Schilddrüse-Operationen durchgeführt, in der Mehrzahl bei Frauen. Ein neues Schlüsselloch-Verfahren ersetzt jetzt den lästigen und sichtbaren Schnitt am Hals. Bbei dieser Methode werden lediglich zwei kleine Schnitte von fünf Millimetern am Rand der Brustwarzen gesetzt und die OP-Instrumente sowie eine Mini-Video-Kamera werden hie unter die Haut bis zur Schilddrüse vorgeschoben.
Per Videokamera wird das Operationsfeld stark vergrößert sichtbar und der Chirurg operiert von außen. Ein spezielles Sicherungssystem schützt die sensiblen Stimmbandnerven. Die Pati-enten müssen vier Tage in der Klinik bleiben, die kleinen Narben an der Brustwarze verheilen nach zwei Wochen.