Power auf Pedalen: „chiemgauer rückenwind“

(mko) Sommer und Herbst locken selbst Hobby-Radler ins Freie auf attraktive Pisten. Diese bietet jetzt der Chiemgau, Bayerns größtes Tourismuszielgebiet. Markenzeichen dieser Region sind neben den Chiemgauer Alpen, der Chiemsee und der Waginger See, die sprüngliche Natur und jetzt der Radsport mit dem Motto: „chiemgauer rückenwind“. Power auf Pedalen für Hobbyradler und Mountainbiker.
Mit im Boot ist der regionale Radhersteller „additive bikes“, der maßgeschneiderte Leihräder, ‚Pedelecs‘ oder ‚E-Bikes‘ anbietet, ein Serviceprogramm, das bereits vom ADAC ausgezeichnet wurde. Der Kern des Programms ist das großflächige Netz mit zwanzig Verleihstationen – u.a. Seebruck, Prien, Ruhpolding, Chieming, Gstadt – für alle Radsportler. Pedelcs sind Elektroräder mit Akku und Trittkraftunterstützung, so dass man regelrecht über die Berge „geschoben“ wird. Denn: Eine kleine Batterie am Gepäckträger beschleunigt völlig geräuschlos auf bis zu 25 Kilometer in der Stunde und man gleitet wie ein König um den See.
Geradelt wird durch die unberührte Natur,aber auch zu kulturellen Zielen. Derzeit ist Götterdämmerung“ auf Schloss Chiemsee, denn zum 125.Mal jährt sich 2011 der mysteriöse Tod des bayerischen Märchenkönigs Ludwig II. Grund genug für eine multimediale Landes-Ausstellung um Schloss Herrenchiemsee, die sich zeitgemäß mit dem Mythos König Ludwigs II auseinandersetzt.

Gesundheit spielt im Chiemgau eine große Rolle, die nicht nur der Tritt in die Pedale fördert. Schon eine halbe Stunde Bewegung am Tag schützt uns vor Fettleibigkeit, Herzkrankheiten und Diabetes Typ 2 -. Radfahren schont auch die Knie vor Knorpelabrieb (Kniearthrose) und schmiert gleichzeitig die Gelenke und hilft bei Übergewicht.Das gelenkschonende Training verbrennt Kalorien und Fett – dadurch kommt und bleibt der Körper in Form. Radfahren wirkt sich dabei positiv auf die Cholesterinwerte aus – ein Risikofaktor weniger, der für Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) verantwortlich ist und bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung. Der Blutdruck steigt während des Trainings an, langfristig sinkt er aber auf ein niedrigeres Niveau. Das schont das Herz, weil es gegen weniger Widerstand anpumpen muss. Durch das Training wird der Herzmuskel trainiert und besser durchblutet.

Individuelle Tourenberatung oder eine geführte „Radlwoche mit „E-Bike“ bekommt man bei Fritz Hörterer vom gleichnamigen Gasthof in Hammer, dem ersten und ältesten Gasthaus des Ortes (s. Link unten).
„Genial Vital“ nenn sich ein alternatives Gesundheitsprogramm im Sporthotel Achental in Grassau, bei dem nicht nur das Radeln im Vordergrund steht,sondern auch Nordic-Walking sowie ein „Alternativ Check“ mit medizinischer Untersuchung, ausführlicher therapeutischer Besprechung, Augendiagnose, Blutdruckmessung und Informationen für ein gesundes Bewegungs- und Ernährungsprogramm und auch ein Entspannungstraining im hoteleigenen Gesundheitszentrum.

www.Chiemgau-tourismus.de

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Gasthof Hörterer