Pollenflug belastet unsere Augen – Augentrost aktiviert Selbstheilungskraft

(mko) Unsere Augen sind vielen Belastungen ausgesetzt, nicht nur durch die tägliche PC-Arbeit, das Auto-Fahren oder jetzt zahlreichen Pollen und Feinstaub aus der Luft. Erst wenn es juckt, brennt oder tränt reagieren wir und kümmern uns um die Gesundheit unserer Augen.

Was aber können wir tun, um Jucken, Brennen und Tränenfluss zu verhindern und was aktiviert unsere Selbstheilungskräfte?
Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts erkannte der amerikanische Augenarzt Dr. William Bates Möglichkeiten zur nachhaltigen Verbesserung der Sehfähigkeit. Dazu gehörte für ihn z. B. das sogenannte „Palming“, gemeint war das Schließen der Augen bei gleichzeitiger Abdeckung der oberen Gesichtshälfte mit den Handflächen. Schließt man die Augen, sieht man zunächst einmal Farben. Der eine hat stark bunte Wahrnehmungen bis hin zu leuchtenden Blitzen, andere sehen wolkiges Grau.
Kaum jemand blickt in ein tiefes Schwarz. Schwarz allerdings garantiert einen hohen Grad der Entspannung und auch ein Nachlassen körperlicher Schmerzen. „Palming“ (Palm – Handteller) sorgt für weniger Anspannung und verbessert die Sehfähigkeit, die durch starres und konzentriertes Fokussieren entsteht.

Beim „Palming“ deckt man die geschlossenen Augen mit beiden hohlen Handinnenflächen so ab, dass sie die Augäpfel nicht berühren aber die Augenregion vollkommen abdichten. Jetzt sollte man das ungleichmäßig dunkle Sehfeld nach dem dunkelsten Punkt absuchen und den Punkt dann mit dem „inneren Auge“ für etwa sechs Sekunden festhalten. Ausreichend ist einen kleinen Punkt im intensiven Schwarz zu fixieren und das mehrmals am Tag zu üben. So gelingt es immer besser, ein dunkles Feld wahrzunehmen.
Auch unser Gedächtnis wird mit „Palming“ gestärkt. Dafür sollte ein schwarz gedruckter, vergrößerter Buchstabe auf weißem Feld genau angeschaut werden, dann prägt man sich die Form und Farbe ein. Danach lässt man während des „Palmierens“ innerlich Form und Farbe entstehen und hält das innere Bild dann für sechs Sekunden fest. Diese einfache Übung, die mehrfach am Tag wiederholt werden sollte, hilft auch bei Stoffwechselstörungen.

Hilfreich bei Entzündungen oder bei Augenschwäche ist auch Augentrost, enthalten in Euphrasia D3 (Weleda).Der pflanzliche Inhaltsstoff regt die Selbstheilungskräfte im Körper an und reguliert zudem starke Durchblutungsprozesse im menschlichen Nerven-Sinnes-System. Eine Tropfenanwendung kann auch langfristig angewendet werden und eignet sich auch für Kontaktlinsenträger. Dass der Augentrost seinem Namen mehr als gerecht wird, weiß auch der anthroposophische Arzt Martin Straube aus Ottersberg-Fischerhude aus seiner täglichen Praxis. „Sämtliche Reizungen der vorderen Augenabschnitte werden mittels Euphrasia gelindert, ganz gleich ob allergischer oder mechanischer Art.