Parkinson: Pflaster mit Rotigotin für neue Therapie

(mko) Bei der Therapie von Parkinson, einer chronischen Nervenerkrankung, gibt es ab sofort eine neue Therapie: das Anti-Parkinson-Pflaster, das über 24 Stunden durch die Haut gleichmäßig den Wirkstoff Rotigotin abgibt. Der Wirkstoff ahmt die Wirkung von Dopamin nach, da die Nervenzellen den Botenstoff nicht mehr produzieren. Der Vorteil für die Patienten: das Pflaster kann im Anfangsstadium
Tabletten ersetzen oder deutlich reduzieren. Das Pflaster muss nur einmal am Tag aufgeklebt werden, die Behandlung mit dem Pflaster ist unabhängig von der Nahrungsaufnahme und die Anwendung ist einfacher zu koordinieren, als eine mehrmals tägliche Tabletteneinnahme.www.parkinson-aktuell.de