Nordic-Walking baut Stresshormone ab und entspannt Nacken- und Schultermuskulatur

(mko) Im Frühling haben wir wieder mehr Lust auf Bewegung etwa auf Nordic-Walking. Aber: Nordic-Walking ist mehr als Gehen mit zwei Stöcken, viele beherrschen die Grundtechnik schlecht, häufig stimmt die Koordination nicht, die Schrittlänge ist zu kurz, der Stock zu weit vorn oder zu weit hinten, die Stöcker sind zu lang. Der Experten-Tipp: Die Armschlaufen der Stöcke sollten in Höhe des Bauchnabels sein.

Um den optimalen gesundheitlichen Effekt zu erreichen, rät Expertin Katrin Wurster vom Deutschen Nordic-Walking Verband z.B. zur ALFA-Technik, d. h:

A: aufrecht
L: langer Arm
F: flacher Stock
A: angepasste Schrittlänge

und zu einem Kurs mit einem Nordic Walking Instructor. Hier lernt man den:

Ø effektiven Stockeinsatz,
Ø die richtigen Armbewe-gungen,
Ø die angepasste Schrittlänge,
Ø die Rotation der Schulter-achse gegen die Hüftachse,
Ø das Öffnen der Hände wäh-rend der Schubphase und das Schließen der Hände während der Schwungphase sowie die aktive Fußarbeit.

Denn richtig Nordic-Walken heißt, es arbeiten insgesamt 600 Muskeln, das sind 90 Prozent der
Muskulatur des gesamten Körpers. Gegenüber den Joggern hat man z.B. 30 Pro-zent weniger Belastung auf dem Bewegungsapparat und mit Stö-cken verbraucht man bis zu 46 Prozent mehr Energie als ohne Stöcke. Das Immunsystem wird gestärkt, ebenso der Abbau von Stresshormonen, man pumpt ver-mehrt Sauerstoff durch den Körper und kräftigt Arm-, Bauch-, Rücken- und Beinmuskeln. Auch die Schulter- und Nackenmuskulatur wird mobilisiert.

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