Neueste Studienergebnisse zeigen: Folsäure-Empfehlung für Schwangere wirkungslos

(mko) Weltweit wurde Schwangeren empfohlen Nahrungsergänzungsmittel mit Folsäure einzunehmen,
um so das Risiko eines Neuralrohrdefektes wie Spina Bifida (hier sind die Wirbel nicht vollständig um das Rückenmark ge-schlossen, man spricht auch von einem offenen Rücken) bei ihren Babies zu vermeiden. Insgesamt sind jährlich 300.000 Neugeborene von solchen Neuronalrohrdefekten betroffen. Studienauswertungen mit 13 Millionen Geburten, darun-ter 8.636 betroffene Fälle, haben jetzt ergeben, die Folsäure-Empfehlung ist wirkungslos, die Rate der Geburtsdefekte ging prak-tisch durch die Einnahme-Empfehlung nicht
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