Neues Implantat für Knochen-Verlängerung

Ein neues Implantat, ein Knochen-Nagel, der das Bein besonders schonend verlängert
wurde jetzt zwei Jahre in der Medizinschen Hochschule Hannover (MHH) erfolgreich an Patienten
getestet. Eine Beinverkürzung, die etwas durch einen Unfall, einen Tumor oder eine Entzündung notwendig wird, muss korrigiert werden. d. h. operativ wird das Bein verlängert.
Geschieht das nicht, droht ein Verschleiß der Wirbelsäu-le, des Beckens oder der Gelenke, weil diese
falsch belastet werden. Eine neue Methode, die die bisher verwendeten Drähte und Schrauben ersetzt,
ist der „Intramedullary Skeletal Kinetic Distractor“ (ISKD) aus den USA. Über einen kleinen Hautschnitt
wird das Implantat, in den verkürzten Knochen eingesetzt und verschraubt. Mit einem weiteren Schnitt wird der anliegende Knochen durchtrennt, damit dieser nachwachsen kann. Mit einem Magnetsensor wird das Nachwachsen (max. acht Zentimeter) des Knochens und Nagels genau verfolgt.
für den Patienten bedeutet das: weniger Schmerzen, weniger Risiko von Infektionen und
Beweglichkeitseinschränkungen.