Neue Wirkstoffkombination stoppt Haarausfall

(mko) Rund 22 Millionen Deutsche leiden unter Haarausfall. Aber: Erst wer 100 Haare täglich verliert, hat krankhaften Haarausfall. Dann ist das Verhältnis von ausfallenden und nachwachsenden Haaren nicht mehr ausgeglichen. Ob ein solches Mißverhältnis besteht, stellt der Hautarzt fest. Unter dem Mikroskop werden 60 bis 70 Haare daraufhin untersucht, in welcher Phase (es gibt die Katagen- und Telogenphase) sich die Haare befinden. Ein Mißverhältnis beider Phasen zueinander verrät, ob der Haarausfall bedrohlich ist.
Die häufigste Form von Haarausfall bei Männern und Frauen ist der sogenannte androgenetische Haarausfall, der erblich bedingt ist. Er kann durch eine erhöhte Empfindlichkeit auf männliche Sexualhormone (Androgene) entstehen. Aber auch Stress oder extreme Hungerkuren sind ein Grund, warum die Haare ausfallen. Aber – wenn die Haare lei-den, leidet auch die Seele. In vielen Fällen kann Haarausfall medikamentös behandelt werden. Jetzt hilft eine neue Wirkstoff-kombination aus Hirseextrakt, der Aminosäure L-Cystin und Calciumpantothenat schnell und zuverlässig, so Professor Wolfgang Gehring vom Städtischen Klinikum Karlsruhe.
Dieser spezielle Extrakt (in Apotheken erhältlich) liefert das „Ankermolekül“ Miliacin, das die Haarwurzel in ihrer Haltefunktion entscheidend unterstützt.