Netzhauterkrankungen: bessere Diagnose durch Gen-Chip

(mko) Jetzt können erbliche Netzhauterkrankungen noch präziser diagnostiziert werden. Wissenschaftler aus Regensburg, unter der Leitung von Professor Bernhard Weber, haben den größten DNA-Chip –-genannt „Ret-Chip“- entwickelt. Mithilfe dieses Chips können die genetischen Ursachen erblicher Netzhauterkrankungen aus insgesamt fünf verschiedenen Formenkreisen im Rahmen einer humangenetischen Untersuchung diagnostiziert werden – angefangen von der häufigen Retinitis Pigmentosa über erbliche Formen der Makula-Degeneration bis hin zum Leiden des seltenen Usher-Syndroms. Hergestellt wird der Chip derzeit in den USA.