Naschen: Süßigkeiten fördern PilzInfektionen

(mko) Naschen in der Advents- und Weihnachtszeit gehört dazu, – trotzdem sollte man Süßigkeiten nur in Massen essen. Denn: Fünf Prozent aller Frauen in Deutschland leiden an einer chronisch wiederkehrenden Pilzinfektion (Vaginalmykose) und auch Diabetikerinnen sind aufgrund ihres erhöhten Zuckergehaltes in Blut und Gewebe besonders gefährdet. Pilze lieben Zucker. Die Infektion ist zwar nicht gefährlich aber lästig, durch Brennen, Juckreiz und Ausfluss. Häufig treten die Symptome auch in den letzen Monaten der Schwanger-schaft auf, weil sich der Stoffwechsel der Scheide mit dem Hormon-haushalt in dieser Zeit verändert. Übertriebene Hygiene mit Seifen, die einen Desinfektions- oder Parfumzusatz haben ist tabu, weil so die natürliche Schutz-Funktion der Scheidenflora abgebaut wird. Auch heiße Bäder mit stark parfümierten Badenzusätzen belasten die Haut. Meiden sollte man: zu enge Jeans und Unterwäsche und Strumpfhosen aus Kunstfasern. Statt Süßes mehr Ballaststoffe essen, z.B. Gemüse, Salat und Milchprodukte. Behandelt werden muss eine Vaginalmykose mit einem Antipilzmittel (Apotheke).