Morbus Crohn: Erhöhtes Risiko durch Gendefekt

(mko) Ein Gendefekt fördert das Risiko einer Morbus-Crohn-Erkrankung. Das Gen DMBT1 schützt den Darm normalerweise vor Krankheitserregern. Ist dies Gen aber defekt oder fehlt es ganz, steigt das Risiko an der entzündlichen Darmerkrankung zu erkranken, bei der auch alle Teile des gesamten Magen-Darm-Traktes entzündet sein können. Bei Morbus Crohn spricht man auch von einer Immunerkrankung, denn Studien weisen daraufhin, dass ein ge-schwächtes Immunsystem den chronischen Befall der Schleimhaut durch Krankheitserreger begünstigt.