Lese- und Schreibschwäche trifft Jungs häufiger

(mko) Eine Studie in England mit mehr als 10.000 bisher unauffälligen Schulkindern im Alter zwischen 7 und 15 Jahre hat ganz überraschend gezeigt, dass Jungs eine größere Veranlagung für eine Lese- und Schreibschwäche haben. Obwohl in der Studie 15 Prozent der Schüler Lernschwierigkeiten aufwiesen, stellte man bei den Jungs doppelt so viele Legastheni-ker fest. Schlechtes Hören oder Sehen, seelische Probleme und Konzentrationsdefizite (Aufmerk-samkeitssyndrom ADSH) können als Ursache herangezogen werden, ebenso genetische Gründe. So die Psychologin Dr. Julia Carroll von der Universität in Warwick Die Studie ist die erste, die ein differen-ziertes Bild der Geschlechter auf-zeichnet.