Leinöl ist ein guter Helfer bei Entzündungen

(mko) Kalt gepresstes Leinöl (max. 40 Grad) enthält wertvolle Fettsäuren und ist eine hoch energetische Nahrungsgrundlage. Das Wertvollste ist der hohe Anteil an lebensnotwendigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Omega 3 (Alpha-Linolensäure) und Omega 6 (Linolsäure).Da Leinöl mehr Alpha-Linolen-Anteile enthält als Omega-6-Anteile, stellt es eine wichtige Balance zwischen diesen essentiellen Fettsäuren dar. Wissenschaftlich belegt ist, dass Leinöl nicht nur bei Mangelernährung hilft, sondern mittels der Alpha-Linolen-Säure auch Ausgansstoffe dafür liefert, Entzündungen im Körper besser zu bekämpfen. Leinöl liefert das Fett, was unsere Zellen für das Wachstum benötigen und wirkt sich besonders auf die Gehirnentwicklung bei Kindern positiv aus. Auch senkt Leinöl die Blutfette und verlangsamt Veränderungen der Herzkranzgefäße.
Die Leinöl-Quark-Diät der Apothekerin und Chemikerin Johanna Budwig – sie ging davon aus, dass Leinöl mit Quark vermischt auch Krebs heilen kann, was allerdings wissenschaftlich nicht bewiesen ist – wird aktuell in einigen Reformhäusern wieder propagiert. Wichtig ist allerdings: das Leinöl muss frisch gespresst sein, sollte direkt von einer Mühle stammen und naturbelassen (nativ) sein.
Man sollte es in zwei bis drei Wochen verzehren. Es darf nicht erhitzt werden. Kleine Mengen können auch in dunklen Glasflaschen eingefroren werden, um dann bei Bedarf aufgetaut und verbraut zu werden.