Legionella-Infektion: Vorsicht bei Klimaanlagen und im Whirpool

(mk) Bei Verdacht auf Lungenent-zündung, kann ein Urin-Schnelltest das Risiko einer Legionnellen-Infektion ausschließen. Pro Jahr erkranken immerhin über 30.000 Menschen daran. So Professor To-bias Welte aus Magdeburg. Legio-nelle-Bakterien lieben warmes Wasser. Ideal für ihre Vermehrung ist eine Temperatur zwischen 25 und 55 Grad Celsius an wasserbe-netzten Oberflächen, z. B. in Roh-ren, Armaturen, Klimaanlagen. Ein erhöhtes Legionellenrisiko findet man bei älteren oder schlecht ge-warteten und nur zeitweise genutz-ten Warmwasserleitungen und -behältern. Zur Erkrankung (schwe-re Lungenentzündung ohne Nach-weis der üblichen Pneunomieerre-ger) führt das Einatmen einer grö-ßeren Zahl von Legionellen durch bakterienhaltiges Wasser z. B. beim Duschen, in klimatisierten Räumen oder in Whirlpools. Infektionen machen sich durch allgemeines Unwohlsein, Glieder- und Kopf-schmerzen, Reizhusten und Fieber über 39 Grad bemerkbar und müs-sen mit Antibiotika behandelt wer-den. Die Legionellose tritt das gan-ze Jahr über auf, gehäuft aber in Sommermonaten.