Lachen hilft Kindern mit Neurodermitits – Fröhlichkeit zeigt sich auf der Haut

(mko) „Lachen ist heilsam“ – besonders für Kinder mit Neurodermitis. Wer viel lacht, hilft seiner Haut und lernt Gefühle offen zu zeigen. Eine Minute Lachen soll so wertvoll sein wie zehn Minuten joggen. Lachen befreit, lockert die Muskeln und setzt Glückshormone frei. Kurz: Lachen ist die beste Medizin ohne jede Nebenwirkung.
Der Begründer der Lachforschung (Gelotologie) ist William Fry von der Stanford-Universität in Palo Alto. Herzhaftes Lachen senkt die Schmerzempfindlichkeit z.B. um 30 Prozent. Beobachtet wurde auch, dass regelmäßiges Lachen den Blutdruck senken kann. Stresshormone und Entzündungsmarker im Blut nehmen ab, dagegen wird die Produktion von Killer-Zellen und Antikörpern angeregt und so wird auch das Immunsystem gestärkt.
Japanische Allergologen hatten Kindern mit Neurodermitis einen Film über Charlie Chaplin gezeigt. Nach dem lustigen und lachintensiven Film zeigte sich, dass die Hautreaktion der betroffenen Kinder sich deutlich verbessert hatte (laut Skin-Prick-Test mit Hausstaubmilben-Allergenen). Die positive Reaktion ließ sich noch zwei Stunden später nachweisen. Im Vergleich dazu sah eine andere Gruppe eine eher sachliche Dokumentation, der Film hinterlies keinerlei Spuren auf der Haut