Jetzt wissenschaftlich erwiesen: Farbstoffe in Lebensmitteln steigern hyperaktives Verhalten

(mko) Schon lange stehen künstliche Farbstoffe, wie sie z. B. in vielen Süßigkeiten, Softdrinks
oder auch Speise-Eis vorkommen, im Verdacht, hyperaktives Verhalten bei Kindern zu verstärken.
Eine britische Studie mit 153 drei Jahre alten und 144 acht- bis neun Jahre alten Kindern unter der Leitung von Professor Jim Stevenson aus Southampton/England bestätigte jetzt die Vermutung. Demnach sollen Eltern von Kindern mit Hyperaktivitätsproblemenauf Zusatzstoffe wie z.B. E 110 (Gelborange), E 102 (Tartrazin), Cochenille-rot A (E 124) oder Natriumbenzoat (E 110) verzichten. Die Wissenschaftler weisen jedoch darauf hin, dass viele andere Faktoren für hyperaktive Störungen mitverantwortlich sein können und das Problem der hyperaktiven Störung nicht allein durch den Verzicht von Zusatzstoffen gelöst werden kann. Die Kommission hat jetzt die EU-Behörde für Lebenssicherheit beauftragt, alle Lebensmittelfarben auf Verträglichkeit zu untersuchen.