Gegen Jetlag: Hotel- und Bürozimmer hell beleuchten

(mko) Vielflieger leiden am Ankunftsort oft unter Schlafmangel und Unruhe. Ursache ist Zeitdifferenz bei der lokalen Ortszeit. Denn unsere innere Uhr hat keine 24-Stunden-Periodik. Da sie ein biologisches Substrat im Gehirn ist, kann sie nach transmeridianen Flü-gen nicht wieder sofort auf die „neue „Zeit umstellen. Daher rät Professor Björn Lemmer aus Hei-delberg zu viel körperlicher Aktivi-tät am Zielort kombiniert mit viel hellem Licht. Denn Licht ist ein wichtiger Zeitgeber und wirkt di-rekt über die Netzhaut des Auges auf den Hypothalamus, einem Teil des Zwischenhirns, in dem Wach- und Schlaffunktionen gesteuert werden. So können z. B. bei Flü-gen nach Osten drei Stunden helles Licht unmittelbar nach dem ersten Tiefpunkt – meist morgens am Zielort (wenn es daheim noch tiefe Nacht ist, und unsere Körpertem-peratur am niedrigsten ist) – enorm helfen. Umgekehrt bei Flügen nach Westen – in die USA: Hier läuft die innere Uhr der Ortszeit voraus, die Körpertemperatur fällt zu zeitig ab, man wird früher müde. Da helfen am besten Lichtimpulse drei Stun-den vor dem Abfall der Körper-temperatur. Mehr Infos basierend auf dem individuellen Reiseplan liefert die Website: www.antijetlag.com.