Frühwarnsignale beim Burn out

(mko) Musiker und Fernsehköche sprechen ganz offen darüber: Burnout – sie fühlen sich ausgebrannt. Grundsätzlich kann Burnout jeden treffen, der beruflich oder privat stark gefordert wird. Zukunftsängste erhöhen den Druck. Wie erkennt man aber die Warnsignale?
Burnout kann man auch mit emotionaler Erschöpfung und der reduzierten persönlichen Leistung
gleichsetzen. Burnoutpatienten brauchen nicht selten länger als ein Jahr, bis sie beruflich wieder einsatzfähig sind – nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Arbeitgeber eine enorme Belastung. Doch nicht jeder, der sich häufig erschöpft fühlt, ist ein Burnoutkandidat. Mögliche Warnsignale gibt es auf verschiedenen Ebenen:

• Gedanken wie: „Pass auf!“, „Das schaffe ich nie“, „Auch das noch!“, Leere im
• Kopf, Denkblockaden, Konzentrationsstörungen, Realitätsflucht, Alpträume und
• Wahrnehmungsstörungen

• Häufig treten auch Befindlichkeitsstörungen wie trockener Mund, weiche Knie, flaues Gefühl, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Verdauungsbeschwerden , Erschöpfung und Schlafstörungen , Kopfschmerzen und Migräne auf, man wird insgesamt anfälliger.

• Hinweise geben auch eine starre Mimik, Fingertrommeln oder Fußwippen, Verspannungen, Rückenschmerzen, Stottern, leichte Ermüdbarkeit, Krampfneigung oder Muskelzittern dazu und Erkrankungen wie: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt, Magen-Darmkrankheiten,
• psychische Krankheiten wie Depressionen, Atemwegserkrankungen, Suchterkrankungen, chronische Immunschwäche.

Wenn diese Symptome entweder gehäuft auftreten oder sich steigern, ist Vorsicht geboten. „Wenn etwa die Ermüdung der Muskeln zu leichten Verspannungen führt, ist das noch nicht bedenklich. Wenn diese Verspannungen aber dauerhaft anhalten und zu Unbeweglichkeit, Blockaden und
Durchblutungsstörungen führen, dann ist es höchste Zeit, die Lebensweise zu ändern, um einen möglichen Schlaganfall oder Herzinfarkt abzuwenden.

Eine Möglichkeit, dem Burnout vorzubeugen, sind Präventionstrainings. Hierbei lernen die Teilnehmer, wie sie Stressoren erkennen und wie sie am besten damit umgehen, um Stress und Burnout von vornherein zu vermeiden.

Stressregulierung