Naturheilverfahren

(mko) Fasten ist wie Müllabfuhr für unseren Körper. Beim Fasten – möglichst unter Anleitung eines erfahrenen Arztes oder Therapeuten – wird das gesamte Verdauungssystem ruhig gestellt und damit entlastet. Wenn wir keine feste Nahrung zu uns nehmen bedeutet das, der Körper ernährt sich aus seinen Depots, die nichts mit der unmittelbaren Nahrungsaufnahme zu tun haben. Energieverlust durch Verdauungsarbeit findet nicht statt und so werden neue Kräfte mobilisiert. In den Fastentagen gibt es nur flüssige Nahrung (Kräutertee oder Obst- und Gemüsesäfte/ z.B. Selleriesaft). Unterstützt werden kann diese Entschlackung und Entgiftung auch durch eine Hydro-Colon-Therapie, einen klassischen Einlauf. Wer fastet entgiftet, in den ersten Tagen treten daher manchmal Kopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit auf. Gerade am Anfang der Fastenzeit fällt es schwer auf das gewohnte Essen (z.B. die Mittagsmahlzeit) zu verzichten, der Hunger nagt an einem, der Speichelfluss nimmt zu. Jetzt sollte man besonders viel trinken ( Kräutertee oder stilles Wasser), das bremst den Appetit. Außerdem ist es wichtig sich von dem ständigen Gedanken an das Essen abzulenken, dabei helfen Atemübungen oder ein Spaziergang und Orte, die inspirieren und vom Hunger ablenken.

Häufig treten auch Hautunreinheiten auf und es kommt zu Mundgeruch. Das sind Anzeichen für den Prozess der Entgiftung, der etwa ein bis zwei Tage dauert. Gegen den Mundgeruch kann man auch einen gehäuften Teelöffeln Heilerde in stillem Wasser verrühren und trinken. Die Heilerde bindet die Giftstoffe im Magen-Darm-Bereich, die wiederum für den Mundgeruch verantwortlich sein können. Nach der Fasten-Kur – manchmal reichen schon 3-4 Tage – sollte man nicht gleich drauf los essen, einige Tage Schonkost einlegen und mit einem Apfel beginnen. ...mehr

(mko) Der beste Grippeschutz in dieser Jahreszeit ist eine kleine rote Knolle – Rote Beete. Die Power-Knollen, die von Mai bis Juli geerntet werden und z. Zt. auf allen Wochenmärkten und in Gemüseläden zu haben sind, wirken blutreinigend und harntreibend, sie besitzen außerdem einen hohen Gehalt an  Vitamin B, Eisen und Folsäure. Rote Beete regt die Verdauung an und fördert die Lebertätigkeit. Außerdem hemmen sie das Wachstum bösartiger Geschwüre oder beugen Bestrahlungsschäden vor. Ihre krebshemmende Wirkung entfalten sie, wenn man sie täglich über drei Monate isst (Absprache mit dem Arzt), etwa als Salat, Rote-Beete -Aufstrich, roh geraspelt oder gekocht. Die krebsschützende Wirkung wird auf den roten Farbstoff zurückgeführt und die hohe Konzentration des Lykosids Betanin. Aufgrund ihres hohen Vitamin-, Kalium- und vor allem Folsäure- Gehalts kommt die Rote Rübe häufig als Rohkost-Salat auf den Tisch. Auch die Blätter kann man kochen und verzehren oder mit in einem Smoothie oder Saft  zubereiten. Sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und unterstützen die Funktion der Leber.

(mko) Im Winter sind unsere Abwehrkräfte besonders gefordert: Mal scheint die Sonne, mal regnet es – die damit verbundenen Temperaturschwankungen überfordern häufig unser Immunsystem und Erkältungsviren haben ein leichtes Spiel. Die Folge: Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, Erschöpfung. Ein natürliches Mittel die Abwehrkräfte zu mobilisieren ist eine Eigenblut-Therapie. Bis zu zehn Millimeter Blut werden pro Behandlung dem Körper entnommen und unmittelbar danach gleich wieder in die Haut gespritzt, sozusagen als Fremdkörper. Denn: Unser Blut enthält alle „Informationen“ über durchgemachte Erkrankungen, sowie über Stoffwechselprodukte, mit denen unser Körper nicht fertig geworden ist. Eine Therapie mit Eigenblut aktiviert die Selbstheilungskräfte und macht uns fit. Das Immunsystem kann die „Angreifer“ der Grippeviren besser abwehren.

(mko) Früher galt Kohl als Arme-Leute-Essen – heute gehört Kohl als geschätzter Vitamin-C-Träger in jeden Menüplan. Egal ob Weißkohl, Rotkohl, Rosenkohl, Wirsing- und Grünkohl – alle Sorten sollten dreimal pro Woche auf den Tisch kommen. Denn: Kohl hat zahlreiche Ballaststoffe, viel Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe und heilende Einflüsse bei diversen Krankheiten, darunter auch Krebs. Die meisten Kohlsorten enthalten die wichtigen, sekundären Pflanzenstoffe, die eine Krebsentwicklung verhindern, verlangsamen oder gar umkehren können. Besonders der Weißkohl enthält Schwefelverbindungen (sie aktivieren in den Zellen den Entgiftungsprozess über Enzyme), Flavonoide unterstützen die Entgiftung.

(mko) Eisenmangel macht müde und schlapp – mit Brennnessel-Tee kann man Eisenmangel jedoch gut ausgleichen. Lecker schmeckt die Kombination Brennnesseltee mit Lemongras oder einem Spritzer Zitrone. Brennnessel enthält Eisen und Vitamin C. Durch die Kombination mit Vitamin C kann der Körper das Eisen aus den Brennnesseln gut aufnehmen und verwerten. Kieselsäure stärkt das Bindegewebe, Fingernägel und Haare. Daneben setzt die Volksmedizin die Brennnessel zur Anregung des Milchflusses bei Stillenden,bei Haarausfall, Hautausschlägen, Allergien, Osteoporose und Wechsel- jahrsbeschwerden sowie bei Blutarmut und Erschöpfung ein. Neben Tee wird die Heilpflanze auch in Form von Kapseln, Dragées und Presssäften angeboten. Bei Wasseransammlungen im Körper (Ödemen) infolge einer eingeschränkten Herz- und Nierentätigkeit sollte die Brennnessel nicht angewandt werden.

Zubereitung Brennnesseltee
1 gut gehäufter Esslöffel getrocknete Brennnesselblätter für 1/4 Liter Brennnessel-Tee in 1 Tasse mit
kochend heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen.
Tipp: Brennnesseltee nicht länger als drei Wochen am Stück trinken und nicht mehr als einen Viertelliter am Tag. Eine Kur sollte mindestens 4 Wochen und maximal 8 Wochen durchgeführt werden.

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