Busreisen: Häufig kurz aufstehen und Füße bewegen!

(mko) Mit leichten nd einfachen Bewegungen kann man das Risiko einer Venen-Thrombose
auf langen Busreisen verringern. Denn bei längeren Fahrten treten leicht Thrombosen und Waden-krämpfe durch das lange Sitzen auf. Dagegen hilft häufiges, kurzes Aufstehen und Füße einzeln bewegen, z.B. drehen und strecken. Auch die Einnahme von Acetylsalicylsäure-Tabletten ist ratsam.
Schwellungen vermeidet man am besten, in dem schon vor Antritt der Reise – aber auch währenddessen – alle zwei bis drei Stunden Enzyme (so genannte Kombinationspräparate aus Früchten wie Ananas oder Papaya – erhältlich rezeptfrei in Apotheken) in Form von Dragees eingenommen werden. Sie regen den Blut- und Lymphfluss wieder an, der durch langes eingezwängtes Sitzen ins Stocken geraten ist. Außerdem sorgen sie dafür, dass die angesammelte Flüssigkeit (Rückstau) in den Beinen abtransportiert wird. Denn: enge Sitzreihen, lange Reisezeiten für die Beine, meist in Ruhestellung und in abgeknickter Haltung, sorgen für Blutstau, da sich die Gefäße verengen. Es kann sich auch eine Thrombose (gefährliche Blutklumpen in den Venen) bilden.

An einer Venenerkrankung leiden in Deutschland 22 Millionen Menschen, oft ohne es zu wissen. Besichtigungen, Zeitdruck, enge Terminvorgabe, späte Nachtmahlzeiten und langes Sitzen sowie Temperaturwechsel durch Klimaanlage im Bus führen oft zu Erkältungen oder Reisediarrhö. Häufig kommt es zu Wadenkrämpfen und geschwollenen Beinen. In den meisten Fällen löst sich der Thrombus aber wieder auf und die Schmerzen verschwinden.