Brustkrebs: Wirkstoff Trastuzumab reduziert Rückfallrisiko

(mko) In Deutschland wird die Diagnose Brustkrebs pro Jahr zirka 250.000 mal gestellt. Entsprechend groß ist der Bedarf für eine optimal angepasste Chemotherapie, da Tumore schnell wachsen und das Rückfallrisiko groß ist. Gezielt in das Turmorwachstum einzugreifen, dazu zählt die Unterdrückung von Wachstumssignalen in Krebszellen. Ein Medikament, das so wirkt, ist der monoklonale Antikörper Trastuzumab, der die Bindungsstelle für einen Wachstumsfaktor blockiert. Eine aktuelle Folgeauswertung einer 23monatigen Brustkrebsstudie (HERA) zeigte, dass dieser Wirkstoff – verabreicht nach einer Standardchemotherapie über zwölf Monate – einen langfristigen Überlebensvorteil bietet, da die Metastasenbildung verhindert wird und auch das Todesrisikosinkt um 34 Prozent.www.roche.de