Brustkrebs-Vorsorge: Weniger Strahlung schnellere Diagnose

Foto: Philips

(mko) Die Früherkennung und Diagnose Brustkrebs stellt hohe Anforderungen an die Technik. Neben der Mammografie stehen innovative bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder Magnetresonanztomografie (MRT) zur Verfügung. Sie können das Mammografie-Screening zwar nicht ersetzen, aber in schwierigen Fällen sind sie eine sinnvolle Ergänzung bei der Diagnosestellung.
Eine hohe Brustdichte ist – besonders bei jüngeren Frauen – ein Risikofaktor. Denn: Die Befunde der Mammografie sind nicht immer klar und auch die Strahlendosis spielt eine besondere Rolle. So hat z.B. der Hersteller Philips eine so genannte MicroDose –Technologie in seine Systeme der neueren Generation integriert (MicroDose Mammografie) die den Vorteil einer hoher Bildqualität bietet (Weichteilstrukturen) bei bis 50 Prozent niedriger Strahlenbelastung.

Jetzt folgt eine neue, innovative Ultraschallplattform vom gleichen Hersteller und liefert per Mamma-Sonografie innerhalb weniger Sekunden Ultraschall-Ergebnisse bester Qualität und differenziert dabei zwischen Fett- und Drüsengewebe, das ist oft ein Problem, wenn der Fettanteil im Brustgewebe hoch ist. Auch lassen sich z.B. kleinere Zysten in der Brust durch Ultraschall besser nachweisen. Spezielle Schallköpfe und Bildverarbeitungsprogramme sorgen für eine gleichmäßige Gewebedarstellung, liefern hochauflösende Bilder und geben ein umfassendes Bild der Anatomie und des Brustvolumens, um den Befund auf allen Ebenen darzustellen.

Früh erkannt ist die Wahrscheinlichkeit einer Heilung bei Brustkrebs groß. Daher spielen Gesundheit-Checkups und Präventionsprogramm neben Vorsorge-Untersuchungen eine wichtige Rolle. Die Möglichkeiten gut- oder bösartige Gewebeveränderung schneller und deutlicher zu erkennen steigen eben auch mit der Entwicklung innovativer Technologien wie sie z.B. auf der weltgrößten Medizin-Messe, der MEDICA in Düsseldorf, im November 13 (s.Termine) vorgestellt werden.

Hintergrund:
Für die Diagnose Brustkrebs kommen folgende Untersuchungsmethoden zur Anwendung:
Röntgenuntersuchung der Brust (Mammographie)
Ultraschalluntersuchung (Sonographie)
Magnetresonanztomographie (MRT)