Blutarmut: Mögliche Ursache geklärt

(mko) Forscher haben die Struktur eines Enzyms entschlüsselt –
wissenschaftlicher Name des Moleküls ist ALAS -, das zu einer Kette von insgesamt zehn Enzymen ge-hört, die jeweils bei der Blutbildung eine bestimmte Aufgabe haben.
„Da dieses Enzym an erster Stelle steht, stört eine defekte ALAS (5-Aminolevulinat-Synthase) die Blutbildung entscheidend. Krankheiten wie Anämien (Blutarmut) sind die Folge. „Mit der nun bekannten ALAS-Struktur wird es möglich sein, die Ursachen von Anämie besser zu verstehen, die Symptome zu erklären und die Therapie zu verbessern“, so Dr. Wolf-Dieter Schubert von der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung