Bei Heilkreide setzt man auf die Mineralien: Silizium, Magnesium, Aluminium, Eisen, Jod und Phosphor

(mko) Behandlungen mit Heilkreide erleben ihr Revival – nicht nur im medizinischen Bereich, auch
bei Beauty und Wellness. Denn Kreide setzt sich überwiegend aus kohlesaurem Kalk (Kalziumkarbo-nat) zusammen und enthält so wertvolle Mineralien wie Silizium, Magnesium, Aluminium, Eisen, Jod und Phosphor. Eine der wert-vollsten Eigenschaften aber ist ihre Wärmespeicherung. Dieser geruch-lose, reine, weiße Mineralschlamm fühlt sich nicht nur wohlig auf der Haut an, als reines Naturprodukt
speichert er auch gut Wärme und gibt sie langsam wieder ab. Diesen Prozess macht man sich zunutze
z.B. bei der Hautpflege durch das Herauslaugen von Schlacke- und Giftstoffen aus der Haut durch die sehr feine Konsistenz der Kreide. Kreidepackungen helfen außerdem besonders bei rheumatischen Er-krankungen. Der dickbreiige, cre-mige Kreideschlamm wird bei einer Temperatur von 55 Grad drei Zen-timeter dick auf die Haut aufgetra-gen, luftdicht mit wasserdichtem Stoff oder Gummi abgedeckt. Durch die Wärmestauung schwitzt der in Decken gewickelte Patient. Hilfreich sind diese Kuranwendun-gen auch bei Gelenkentzündungen, Arthrosen, bei Ischias, chronischen Sehnenscheid- und Schleimbeutel-entzündungen sowie Hauterkran-kungen und Neuralgien. Im Well-nessbereich nutzt man die Wärme, um durch die bessere Durchblutung den Stoffwechsel anzuregen. Krei-de wird häufig auch für ein sanftes Peeling benutzt und wegen des ho-hen ph-Wertes von 8-9 für Ge-sichtsmasken oder Packungen zur Auspufferung bei Algen- und Fruchtsäurebehandlungen.