Badeunfälle nehmen zu

Drei deutsche Urlauber sind beim Paddeln in einem Seitenarm des Flusses Verdon im Südosten Frankreichs ertrunken. Die beiden jungen Frauen und ihr Führer waren beim sogenannten Canyoning von starken Strömungen erfasst und unter Wasser gedrückt worden, berichteten französische Medien unter Berufung Imageauf die Rettungskräfte in Castellane. Die Opfer gehörten zu einer Gruppe von 12 Urlaubern im Alter zwischen 25 und 35 Jahren, die in den reißenden Gewässern in Schwierigkeiten geraten waren und zu einer Gruppe von 12 Urlaubern gehörten, die im Département Var auf einem Campingplatz Urlaub machen. Auf dem Verdon waren wegen Hochwasser Wassersportaktivitäten verboten, auf dem Zufluss allerdings nicht. Aufgrund eines Gewitters mit starken Regenfällen ist die Urlaubergruppe in die gefährliche Situation geraten. Beim Canyoning handelt es sich um eine Trendsportart, bei der man durch Abseilen, Klettern, Springen, Rutschen oder sogar Schwimmen Schluchten begeht. Das tiefe und felsige Tal des Verdon ist ein beliebtes Ziel für Anhänger der Sportart und gilt als „Grand Canyon“ Europas.

Eine 49-jährige Frau hat ein zwölfjähriges Mädchen aus einem Baggersee in Herzebrock-Clarholz (Kreis Gütersloh, Nordrhein-Westfalen) vor dem Ertrinken gerettet und dafür mit dem Leben bezahlt. Das Mädchen drohte, in der Sandgrube zu ertrinken, berichtete die Polizei am Mittwoch in Gütersloh. Die 49 Jahre alte Erzieherin aus Rheda-Wiedenbrück habe die Grube am Dienstagmittag mit dem Mädchen sowie zwei Jungen (13 und 14) aufgesucht, obwohl laut Polizei große Schilder das Betreten des Geländes untersagten. Beim Retten des Mädchens sei die Frau unter Wasser geraten. Von den Kindern alarmierte Rettungskräfte bargen Imagesie erst nach 35 Minuten aus dem Wasser. Sie reanimierten die 49-Jährige. Kurze Zeit später starb sie jedoch in einem Krankenhaus. Die Kinder von Migranten wurden in einem Integrationsprojekt von der Frau betreut, sagte eine Polizeisprecherin. Warum die Frau mit dem Mädchen und den beiden Jungen die gesperrte Sandgrube besuchte, ist nicht bekannt.

Am Dienstag ist bei Mühlheim (Offenbach, Hessen) ein 15-jähriger im Main ertrunken. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Junge versucht seinen Fußball, der in den Fluss geriet, rauszuholen, dabei ist er in die Strömung eines Wehrs geraten und abgetrieben. Ein Passant hatte die Polizei gegen 21 Uhr über eine im Main treibende Person unterrichtet. Eine eingeleitete umfangreiche Suchaktion, der Wasserschutzpolizei, der Feuerwehr und Rettungsdienste führte kurz nach 22 Uhr zum Auffinden des Jungen aus Mühlheim. Er wurde durch einen Taucher der Feuerwehr aus dem Main geborgen.

Zwei Tote sind am Sonntagabend und in der Nacht zum Montag in Berliner Badeseen ertrunken. Ein 23 Jahre alter Pole wurde am Sonntagabend etwa 150 Meter vor dem Strandbad Müggelsee tot geborgen, teilte die Polizei mit. Taucher entdeckten kurz nach Mitternacht die Leiche einer 68 Jahre alten Frau vor dem Strandbad im Weißen See. Mehr Informationen