Archiv des Autors: Sabine König-Krist

About Sabine König-Krist

Als Journalistin - Spezialgebiet Gesundheit, Medizin, Fachbuch-Autorin und Herausgeberin des Onlineportals: http//:www.medizinkorrespondenz.de berate ich auch Unternehmen im Bereich der Kommunikation (PR-Konzeption/Umsetzung). Ich verfüge über langjährige Berufserfahrung, habe u.a.im Verlag "Gruner&Jahr" in Hamburg gearbeitet und diverse Kunden aus der Pharma-Branche (Spezialgebiet Apotheken) beraten.

(mko) Hohe Zufriedenheit, kürzere Wege, bessere Vereinbarung von Familie und Beruf: Homeoffice hat sich in der Pandemie für viele bewährt. Doch es gibt auch Risiken wie zusätzliche Belastungen durch Kinderbetreuung, entgrenzte Arbeitszeiten, Stress und Isolation. „Wir brauchen geeignete und praktikable Regeln für Homeoffice und mobiles Arbeiten“, fordert Dr. Angelika Kümmerling vom Institut Arbeit und Qualifikation  der Universität Duisburg-Essen. …mehr ...mehr

(mko) Täglich mindestens zwei Schachteln Zigaretten und ein extrem stressiger Job. So sieht der der Alltag vieler COPD-Betroffener aus. Wird das Rasseln in der Lunge bei jedem Atemzug lauter, der Husten immer stärker und auch das bisher normale Tagespensum immer schwieriger zu bewältigen, bringt ein Besuch beim Pneumologen Gewissheit: chronic obstructive pulmonary disease, kurz COPD oder deutsch auch COB, chronisch obstruktive Bronchitis.
„Oft wird COPD als Raucherhusten oder Raucherlunge verharmlost. Dabei ist es eine schwerwiegende, chronische Lungenerkrankung, die – einmal begonnen – immer weiter fortschreitet und zum Tod führen kann“, so Professor Christian Schulz Leiter des Lungenkrebszentrums des Universitätsklinikums Regensburg. Oft hängen in der Medizin die Behandlungschancen davon ab, in welchem Stadium die Erkrankung erkannt wird. Bei COPD bringt eine frühe Diagnose der Erkrankung keine Heilung mehr, jedoch kann das Fortschreiten der Erkrankung durch frühzeitige Interventionen günstig beeinflusst werden. …mehr ...mehr

(mko) Professor Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI),  hat sich mit einem eigenen YouTube-Video an die Bevölkerung gerichtet. Janssens spricht stellvertretend für mehr als 3.000 Intensivmediziner und Pflegekräfte, die derzeit auf deutschen Intensivstationen arbeiten. Er wolle keine Angst machen und noch seien genug Intensivbetten frei, betont Janssens. Aber mit großer Sorge beobachteten alle den überproportionalen Anstieg der Corona-Infektionen in Deutschland und ganz Europa – und die sich füllenden Betten. …mehr ...mehr

(mko) Gerüchte und Empfehlungen, alte Menschen sollten sich am besten zu Hause isolieren, sind unbegründet. „Oma und Opa dürfen und sollen weiter besucht werden“, so Professor Hans Jürgen Heppner, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und Chefarzt der Klinik für Geriatrie am HELIOS Klinikum Schwelm und Inhaber des Lehrstuhls für Geriatrie der Universität Witten/Herdecke.

Mit dem Menschen altert auch sein Immunsystem, die Infektabwehr funktioniert langsamer und schwächer als die bei jüngeren Patienten. Grundsätzlich sind Senioren also anfälliger für Infektionen, insbesondere auch akute Atemwegsinfekte, wie häufig bei einer regulären Influenza-Grippe und auch jetzt beim Corona-Virus (SARS-CoV-2) zu beobachten. „Zudem liegen bei Hochbetagten häufig viele Vor- und chronische Begleiterkrankungen vor“, erklärt Professor  Heppner. „Treffen höheres Alter und chronische Erkrankungen zusammen oder sogar mehrere chronische Erkrankungen, erhöht sich das Infektions- und Sterberisiko.“ Das erleben Geriater jedes Jahr im Laufe der Grippesaison: In den vergangenen Jahren betrafen etwa 90 Prozent der Todesfälle aufgrund von Influenza die Altersgruppe 60+. Entsprechend ziehen Altersmediziner mit Blick auf den noch unbekannten Corona-Virus gleiche Schlüsse: Die Gruppe der Senioren und geriatrischen Patienten hat das höchste Risiko, schwer zu erkranken oder auch an dem Virus zu versterben. Der Chef-Virologe der Charité, Professor Dr. Christian Drosten, prognostiziert sogar eine mögliche Sterberate von bis zu 25 Prozent. Soziale Isolation ist keinesfalls die Lösung – Händewaschen ist besser „Jenseits des Rentenalters müssen wir die Bevölkerung wirklich schützen“, so Heppner, „aber bitte alles jenseits der Panik! Es wird niemand für Monate weggesperrt, es wird kein Kontaktverbot geben und eine soziale Isolation ist keinesfalls die Lösung.“ Im Gegenteil: Auch soziale Isolation kann krank machen. Allerdings mahnt der Altersmediziner auch Angehörige, etwaige Familienarrangements derzeit zu überdenken. „Die nächsten Monate sind die Großeltern nicht der Ersatz für die KiTa oder Ganztagsschule, so schmerzlich das ist. Aber vielmehr sollten Kinder und Enkel, wenn möglich, für die Großeltern einkaufen gehen, damit diese nicht in den Supermarkt müssen und sich einer Ansteckungsgefahr aussetzen.“ …mehr ...mehr

(mko) Corona: Welche Folgen hat die soziale Isolation zuhause auf die Gesundheit? Was motiviert Kinder mal das Handy wegzulegen und was  Senioren zu leichten Kniebeugen?Professor Susanne Tittlbach Sportwissenschaftlerin von der Universität Bayreuth gibt Tipps, wie Menschen jeden Alters aktuell in Bewegung bleiben können und womit Eltern ihre Kinder motivieren, mal das Handy wegzulegen. Jede noch so kleine Bewegung ist gut, dabei spielen jedoch die Wohngegebenheiten und das Alter der Kinder eine große Rolle. …mehr ...mehr

(mko) Die Bemühungen, eine Impfung gegen COVID-19 zu entwickeln, laufen weltweit mit höchster Intensität. Die Vielzahl der aktuell untersuchten Impfstoffkandidaten [1], die ersten Ergebnisse aus tierexperimentellen Studien [2] und Immunantworten in klinischen Studien am Menschen [3–6] haben die Wahrscheinlichkeit beträchtlich erhöht, dass in absehbarer Zeit ein vorläufiger Verträglichkeits- und Wirksamkeitsnachweis für ein oder mehrere Impfstoffe gelingt. Im Rahmen der Zulassung kann dann eine unabhängige Behörde die Wirksamkeit und Sicherheit prüfen und gegebenenfalls die prinzipielle Eignung der Impfstoffe feststellen. …mehr ...mehr

Was und wie wir essen, wirkt sich auf unsere gesamten Körperfunktionen aus – und auf unseren Geist, unsere Konzentration und unsere Stimmung!

Wer möchte nicht gelassen, entspannt und mit Freude und Energie durch den Tag gehen? YOGA und ERNÄHRUNG – Das perfekte Duo –  ein Buch als Inspirationsquelle  mit Übungen und Rezepten. Die Autorinnen Iris Lange-Fricke und Nicole Reese setzen dabei auf ausgewählte Lebensmittel und Yoga-Übungen, um das Ungleichgewicht in unserem Körper wieder ins Lot zu bringen. Angeboten werden z.B. Detox-Yoga-Set, das die Entgiftung des Körpers anregt, Ernährungstipps und Rezepte, die den Reinigungseffekt des Körpers unterstützen. Dazu Gewürze und Gerichte, die das Verdauungsfeuer und den Stoffwechsel anregen. Die Autorinnen verfolgen in ihrem reich  bebilderten  Buch eine lockere vegetarische Lebensweise, angepasst an westliche Vorlieben und Gewohnheiten, kombiniert mit den yogischen Grundprinzipien und bieten  eine alltagstaugliche Yoga-Küche an, nach dem Motto: Achtsam üben – achtsam essen. „YOGA Kitchen“ – soll inspirieren, mehr Ausgeglichenheit schaffen und ein gesundes Lebensgefühl vermitteln.

Titel: „YOGA Kitchen“
Autorinnen: Iris Lange –Fricke (Ernährungswissenschaftlerin) und Nicole Reese (Yogalehrerin)
Verlag: Trias
www.trias-verlag.de

Burnout e9c5dd96aa4b1b9fcb2723949134d0d0(mko) Die Suchmaschine „Google“ nennt zum Stichwort „Burnout“ etwa 100 Millionen Treffer, seriöse aber auch teilweise unseriöse Therapieoptionen. Betroffene, die glauben an einem “ Burnout „ zu leiden, wissen meist selbst, dass sie in ihrem Leben etwas ändern müssten, um dem drohenden Zusammenbruch zu entgehen oder, falls schon passiert, danach wieder auf die Füsse zu kommen. Das Autorenteam der Schön Klinik Roseneck am Chiemsee: Ulrich Voderholzer (Ärztlicher Direktor), Professor Andreas Hillert, Chefarzt und Dr. med. Gabriele Hiller Oberärztin, erlebt tagtäglich Menschen, die sich als ausgebrannt und depressiv empfinden und die nach vielen Ratschlägen und gutgemeinten Patentrezepten oftmals erleben, dass sie „der komplexen Realität nicht standhalten konnten. Soweit diese Bücher tatsächlich mit der Hoffnung gelesen wurden, sie würden sichere Wege aus dem Burnout weisen, war das Ergebnis schlicht Enttäuschung und Desillusionierung“, berichten die Autoren in ihrem Buch: „Burnout & Depression – Das Hilfebuch in der Lebenskrise“ . Sie gehen von diesen Erfahrungen aus und informieren auf über 180 Seiten über den der zeitlichen wissenschaftlichen Stand zum Thema „Burnout“ und „Depression“. Wörtlich: „ Unsere Idee war, ein Ratgeber-Buch zu schreiben, dessen Attraktivität darin liegt, die in der Wissenschaft offenen Fragen einschließlich der Möglichkeiten, aber eben auch der Grenzen der verschiedenen Konzepte und therapeutischen Strategien als solche kritisch zu hinterfragen.

Die Kapitel teilen sich auf in:

  • Burnout: Was ist das?
  • Den Ursachen auf der Spur.
  • Was kann ich selber tun?
  • Professionelle Hilfe nutzen.

Titel: Burnout & Depression – Das Hilfebuch in der Lebenskrise
Autoren: U.Voderholzer, A. Hillert, G. Hiller
Verlag: Trias, Seiten: 185

www.trias-verlag.de

Neurodermitis(mko) Kratzattaken und unstillbarer Juckreiz, das ist das Erscheinungsbild von Neurodermitits. Zwanzig Prozent aller Kinder leiden an dieser Erkrankung – auch atopisches Ekzem, atopische Dermatitis genannt – und  ein bis drei  Prozent aller Erwachsenen. Besonders häufig sind im Kindesalter bei Neurodermitikern auch Nahrungsmittel-Allergien, Auslöser sind Hühnerei und Kuhmilch, Erdnuss und Baumnüsse und auch die Entwicklung eines Heuschnupfens ist nicht selten (Pollen-assoziierten Nahrungsmittel). Auf kann eine lebensbedrohliche Anaphylaxie durch Nahrungsmittel-Allergene vorkommen.

Die Symptome lassen mit dem Älterwerden etwas nach, manchmal verschwinden sie auch mit der Pubertät. Häufig treten aber parallel oder später Asthma oder andere Allergien auf.  Man geht heute davon aus, dass sowohl genetische Faktoren als auch bestimmte Provokationsfaktoren zur Entstehung der Neurodermitis beitragen. So ist z.B. die Barrierefunktion der Haut gestört, rote, schuppende, manchmal auch nässende Ekzeme, starker, fast unstillbarer Juckreiz und Entzündungen sind Begleiterscheinungen und stehen im Vordergrund bei den Symptomen.

Eine Wundersalbe, Wunderpille oder –spritze steht derzeit nicht zur Verfügung. Die Neurodermitis ist keine einfache Erkrankung, das Geheiminis der Behandlung liegt in der individuellen Betreuung, die bis hin zur täglichen Hautpflege und Hautreinigung reicht.
Die Broschüre: Neurodermitis – Krankheit und Therapie – der Bayerischen Landesapothekerkammer, herausgegeben vom GOVI-Verlag, erläutert das Krankheitsbild und zeigt Ursachen der Neurodermitis auf. Die Autoren sind: Professor Johannes Ring, Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein der TU in München und Dr. Edgar Gräf, Lehrer an der Berufsfachschule für PTA (Pharmazeutisch-technische Assistenten) in Kulmbach.

In den letzten Jahren hat die Häufigkeit zugenommen. Der Ratgeber erläutert das Krankheitsbild und stellt neben der Basistherapie andere therapeutische Optionen vor.

GOVI-Verlag Pharmazeutischer Verlag GmbH, Eschborn
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