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Sabine König-Krist

About Sabine König-Krist

Als Journalistin - Spezialgebiet Gesundheit, Medizin, Fachbuch-Autorin und Herausgeberin des Onlineportals: http//:www.medizinkorrespondenz.de berate ich auch Unternehmen im Bereich der Kommunikation (PR-Konzeption/Umsetzung). Ich verfüge über langjährige Berufserfahrung, habe u.a.im Verlag "Gruner&Jahr" in Hamburg gearbeitet und diverse Kunden aus der Pharma-Branche (Spezialgebiet Apotheken) beraten.

(mko) Patientinnen und Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) leiden häufig unter sogenannten interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD). Seit Jahren steht Methotrexat (MTX) unter Verdacht, das Risiko für diese Folgeerkrankung zu erhöhen. Zwei aktuelle Studien widerlegen nun diese Annahme. Sie geben Entwarnung für die MTX-Behandlung. Die Ergebnisse wurden auf der Jahrestagung der „European League Against Rheumatism“ (EULAR 2020) vorgestellt.
Interstitielle Lungenerkrankungen (ILD) sind eine häufige und schwere Folge der Rheumatoiden Arthritis (RA). Die Häufigkeit variiert, jedoch leiden mindestens fünf bis zehn Prozent aller RA-Patienten an dieser Erkrankung. Sie führt zu entzündlichen Veränderungen im Lungengewebe und in den Lungenbläschen. ILD geht mit Reizhusten und Luftnot einher und führt im schweren Verlauf zu einer Vernarbung des Lungengewebes – der sogenannten Lungenfibrose. Dies kann eine lebenslange Sauerstoffversorgung oder sogar Lungentransplantation notwendig machen. „Eine Lungenerkrankung ist bei rund zehn bis zwanzig Prozent aller RA-Patienten die Ursache für einen frühzeitigen Tod“, erklärt EULAR Präsident Professor Dr. med. Iain B. McInnes aus Glasgow, Schottland, Großbritannien. „Umso wichtiger ist es insbesondere in diesen Zeiten weitere Risikofaktoren für eine Anfälligkeit der Lunge bei betroffenen Patienten zu vermeiden.“ …mehr ...mehr

Nach der schrittweisen Aufhebung der bundesweit geltenden Quarantäne-Maßnahmen folgen weitere Lockerungen: Die aufgrund der COVID-19 Pandemie weltweit geltende Reisewarnung soll ab 15. Juni für die EU-Länder sowie Großbritannien, Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein aufgehoben werden, wie die Bundesregierung heute ankündigte. Sie wird ab 15. Juni durch differenzierte Reisehinweise ersetzt. Diese sollen eine Hilfestellung geben, in welchem Land ein Urlaub geplant werden kann. Auch über Reisen außerhalb von Europa wird es künftig weitere Entscheidungen geben. …mehr ...mehr

(mko) Die Deutsche Diabetes Gesellschaft warnt vor pauschaler Ausgrenzung Jugendlicher, die an Diabetes mellitus erkrankt sind. Über zehn Millionen Schülerinnen und Schüler konnten in den vergangenen Wochen aufgrund der Corona-Pandemie nicht die Schulbank drücken. Nun wird in Deutschland vorsichtig der Schulbetrieb wieder aufgenommen. Bundesweit gibt es jedoch einzelne Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche mit einem Diabetes mellitus davon vorerst ausnehmen. Sie beziehen sich dabei auf den Hinweis des Robert Koch-Instituts (RKI), dass Diabetespatienten zur Risikogruppe zählen. Die Arbeitsgemeinschaft „Pädiatrische Diabetologie“ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) weist in einer Stellungnahme darauf hin, dass laut aktuellem internationalen Forschungsstand Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes nicht häufiger oder schwerer an COVID-19 erkranken als andere Kinder. Sie fordert daher dazu auf, Betroffene nicht auszugrenzen und sie ebenso am Unterricht teilhaben zu lassen wie ihre stoffwechselgesunden Mitschülerinnen und -schüler.  …mehr ...mehr

(mko) Mindestens 1,5 Liter sollte ein Erwachsener täglich trinken, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE);und statt in diesen Zeiten in den Supermarkt zu laufen und Wasser zu kaufen, eignet sich zum Beispiel hervorragend Trinkwasser aus der Leitung. Besonders wichtig ist das für Menschen mit Atemwegserkrankungen, um die Produktion von dünnflüssigem Schleim anzuregen. Sei es nun bei normalen Erkältungen oder der saisonalen Grippe (Influenza). Probleme mit den Atemwegen entstehen aber auch im Rahmen von Allergien (z. B. bei sich entwickelndem Asthma, das chronisch werden kann) – und auch bei Covid-19-Erkrankungen. Die Empfehlung stammt von Experten des Helmholtz Zentrum München und des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) in Gießen. …mehr ...mehr

(mko) Vegan ist das neue vegetarisch – im Gegensatz zu „klassischen Vegetariern“ verzichten Veganer aber nicht nur auf Fleisch und Fisch, sondern  auch auf alle Lebensmittel tierischen Ursprungs, also auch auf Eier, Milch und Milchprodukte, Honig und Gelatine. Und: Veganismus beschränkt sich nicht nur aufs Essen. Wolle, Seide, Pelz und Leder sind unter konsequenten Veganern ebenso verpönt wie z.B. Kosmetik- und Haushaltsprodukte, die tierischen Bestandteile enthalten oder für deren Entwicklung Tierversuche nötig waren –  so die Münchner Autorin Sylvie Hinderberger und  verweist u.a. auch darauf, dass eben „immer mehr Menschen das skrupellose Verhalten“ wie mit Tieren in der Massentierzucht  oder auch mit Seidenraupen oder dem Welthunger umgegangen wird, nicht länger hinnehmbar sei. Die Gemeinde der Menschen, die in Deutschland bereits auf  tierische Lebensmittel verzichten, soll bereits bei 800 000 Bürgern liegen, mit steigender Tendenz.

Vegane Kost – eignet sich demnach, gerade jetzt im Frühlinjahr die ungeliebten Pfunde für die Bikini-Iedalfigur loszuwerden. Da Geheimnis, so die Autorin, sei dabei  das  selbst kochen und die Kombination dessen, was man essen darf. Und da steht „Gemüse“ als Basis der schlanken Küche natürlich  im  Vordergrund: „Lauwarmer Bohnensalat mit Birne“ z.B. oder „Rotes Lindencurry mit Dinkelchapati“ oder “Pfannengerührter Mangold mit Erdnüssen“.

„Vegan Abnehmen“, erschienen im Goldmann- Verlag, 192 Seiten, davon 60 Blitzrezepte, Autorin: Sylvie Hinderberger

(mko) Corona: Welche Folgen hat die soziale Isolation zuhause auf die Gesundheit? Was motiviert Kinder mal das Handy wegzulegen und was  Senioren zu leichten Kniebeugen?Professor Susanne Tittlbach Sportwissenschaftlerin von der Universität Bayreuth gibt Tipps, wie Menschen jeden Alters aktuell in Bewegung bleiben können und womit Eltern ihre Kinder motivieren, mal das Handy wegzulegen. Jede noch so kleine Bewegung ist gut, dabei spielen jedoch die Wohngegebenheiten und das Alter der Kinder eine große Rolle. …mehr ...mehr

(mko) Antworten auf häufig gestellte Fragen wie z. B. Verbreitung des Virus, Lage in Deutschland, Hygienetipps, Material für Bildungseinrichtungen, Merkblätter, Filme etc. gibt die Bundeszentrale für  gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Webseite: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

(mko) Gerüchte und Empfehlungen, alte Menschen sollten sich am besten zu Hause isolieren, sind unbegründet. „Oma und Opa dürfen und sollen weiter besucht werden“, so Professor Hans Jürgen Heppner, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und Chefarzt der Klinik für Geriatrie am HELIOS Klinikum Schwelm und Inhaber des Lehrstuhls für Geriatrie der Universität Witten/Herdecke.

Mit dem Menschen altert auch sein Immunsystem, die Infektabwehr funktioniert langsamer und schwächer als die bei jüngeren Patienten. Grundsätzlich sind Senioren also anfälliger für Infektionen, insbesondere auch akute Atemwegsinfekte, wie häufig bei einer regulären Influenza-Grippe und auch jetzt beim Corona-Virus (SARS-CoV-2) zu beobachten. „Zudem liegen bei Hochbetagten häufig viele Vor- und chronische Begleiterkrankungen vor“, erklärt Professor  Heppner. „Treffen höheres Alter und chronische Erkrankungen zusammen oder sogar mehrere chronische Erkrankungen, erhöht sich das Infektions- und Sterberisiko.“ Das erleben Geriater jedes Jahr im Laufe der Grippesaison: In den vergangenen Jahren betrafen etwa 90 Prozent der Todesfälle aufgrund von Influenza die Altersgruppe 60+. Entsprechend ziehen Altersmediziner mit Blick auf den noch unbekannten Corona-Virus gleiche Schlüsse: Die Gruppe der Senioren und geriatrischen Patienten hat das höchste Risiko, schwer zu erkranken oder auch an dem Virus zu versterben. Der Chef-Virologe der Charité, Professor Dr. Christian Drosten, prognostiziert sogar eine mögliche Sterberate von bis zu 25 Prozent. Soziale Isolation ist keinesfalls die Lösung – Händewaschen ist besser „Jenseits des Rentenalters müssen wir die Bevölkerung wirklich schützen“, so Heppner, „aber bitte alles jenseits der Panik! Es wird niemand für Monate weggesperrt, es wird kein Kontaktverbot geben und eine soziale Isolation ist keinesfalls die Lösung.“ Im Gegenteil: Auch soziale Isolation kann krank machen. Allerdings mahnt der Altersmediziner auch Angehörige, etwaige Familienarrangements derzeit zu überdenken. „Die nächsten Monate sind die Großeltern nicht der Ersatz für die KiTa oder Ganztagsschule, so schmerzlich das ist. Aber vielmehr sollten Kinder und Enkel, wenn möglich, für die Großeltern einkaufen gehen, damit diese nicht in den Supermarkt müssen und sich einer Ansteckungsgefahr aussetzen.“ …mehr ...mehr

(mko)Medizin-Experten u.a. der Deutschen Angestellten Krankenkasse/ DAK sowie des Robert Koch-Institutes in Berlin informieren über die neue Lungenkrankheit und die Gefahren einer Infektion. In Deutschland gibt es den ersten bestätigten Fall des neuartigen Coronavirus. Das Virus kann eine Lungenkrankheit auslösen, an der in China zahlreiche Menschen gestorben sind. Zur Aufklärung über mögliche Gefahren schaltet die DAK-Gesundheit am 31. Januar eine Beratungshotline. Zwischen 8 und 20 Uhr beantworten Ärzte und Hygienefachleute Fragen zu Risiken und notwendigen Schutzmaßnahmen. Das spezielle Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 können Kunden aller Krankenkassen nutzen. …mehr ...mehr

(mko) Fasten ist wie Müllabfuhr für unseren Körper. Beim Fasten – möglichst unter Anleitung eines erfahrenen Arztes oder Therapeuten – wird das gesamte Verdauungssystem ruhig gestellt und damit entlastet. Wenn wir keine feste Nahrung zu uns nehmen bedeutet das, der Körper ernährt sich aus seinen Depots, die nichts mit der unmittelbaren Nahrungsaufnahme zu tun haben. Energieverlust durch Verdauungsarbeit findet nicht statt und so werden neue Kräfte mobilisiert. In den Fastentagen gibt es nur flüssige Nahrung (Kräutertee oder Obst- und Gemüsesäfte/ z.B. Selleriesaft). Unterstützt werden kann diese Entschlackung und Entgiftung auch durch eine Hydro-Colon-Therapie, einen klassischen Einlauf. Wer fastet entgiftet, in den ersten Tagen treten daher manchmal Kopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit auf.
Gerade am Anfang der Fastenzeit fällt es schwer auf das gewohnte Essen (z.B. die Mittagsmahlzeit) zu verzichten, der Hunger nagt an einem, der Speichelfluss nimmt zu. Jetzt sollte man besonders viel trinken ( Kräutertee oder stilles Wasser), das bremst den Appetit. Außerdem ist es wichtig sich von dem ständigen Gedanken an das Essen abzulenken, dabei helfen Atemübungen oder ein Spaziergang und Orte, die inspirieren und vom Hunger ablenken.

Häufig treten auch Hautunreinheiten auf und es kommt zu Mundgeruch. Das sind Anzeichen für den Prozess der Entgiftung, der etwa ein bis zwei Tage dauert. Gegen den Mundgeruch kann man auch einen gehäuften Teelöffeln Heilerde in stillem Wasser verrühren und trinken. Die Heilerde bindet die Giftstoffe im Magen-Darm-Bereich, die wiederum für den Mundgeruch verantwortlich sein können. Nach der Fasten-Kur – manchmal reichen schon 3-4 Tage – sollte man nicht gleich drauf los essen, einige Tage Schonkost einlegen und mit einem Apfel beginnen.

Wer schon Fastenerfahrung hat, trinkt in der Fastenzeit keinen Alkohol (70 Prozent), isst nichts Süßes (64 Prozent) oder kein Fleisch (41 Prozent), rauchten nicht (40 Prozent), schaltetet den Fernseher ab (33 Prozent), Handy und Computer aus (27 Prozent) oder lässt das Auto stehen (15 Prozent).