Augeninnendruck-Messung: Neues berührungsloses Verfahren entwickelt

(mko) Künftig kann die Netzhaut mit Tönen ins Schwingen gebracht werden. Forscher der Universität Bremen haben ein Gerät entwickelt, mit dem künftig der Augeninnendruck berührungslos gemessen werden kann. Dies hilft besonders Patienten mit der gefährlichen Augenerkrankung Grüner Star, dem sogenannten Glaukom (Überdruck), an dem allein in Deutschland etwa eine Million Menschen leidet. Augeninnendruck-Messungen sind unangenehm. Ein Mess-Stempel wird auf das betäub-te Auge aufgesetzt, oft treten dabei Schmerzen oder allergische Redaktionen auf. Stattdessen setzt auf akustische Signale, so Professor Dr. Gert Goch vom Bremer Institut für Betriebstechnik und angewandte Arbeitswissenschaft, also auf berührungslose Verfahren. Ein kleines Messgerät, das die Augenoberfläche, d. h. die Netzhaut mit Tönen ins Schwingen bringt. Bei dieser Augenerkrankung entsteht der „Tunnelblick“ das Gesichtsfeld ist eingeschränkt.